
Das Haus
Das Atelier
Jede LIETA-Tasche entsteht in Scandicci — dem Lederviertel vor den Toren von Florenz. Hier zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie. Ohne Marketing-Ausschmückung.
Die Handwerkskunst, für die andere ein Vermögen verlangen — bewahrt.
Der Aufschlag — gestrichen.
Kein Hausgeheimnis. Kein HERITAGE™-Marketing. Nur sechs Schritte, von Hand, in einer Werkstatt eine Straßenbahnfahrt vom Duomo entfernt. Jeder Schritt auf dieser Seite gilt für jede Tasche, die wir verkaufen — es gibt keine „Atelier-Linie“ und keine „Hauptlinie“. Wir haben nur eine Linie.

Das Leder
Zwei Gerbereien in der Toskana beliefern uns. Das glatte Kalbsleder ist Walpier Buttero — pflanzlich gegerbt, durchgefärbt, von Hand auf der Werkbank veredelt. Das Wildleder wird aus denselben Häuten gespalten und zweifach gebürstet. Nichts genarbt, nichts korrigiert, nichts beschichtet, um wie Leder auszusehen, ohne welches zu sein.

Der Zuschnitt
Jede Tasche wird aus einer einzigen Haut von einem einzigen Zuschneider gefertigt. Die Teile werden entlang des Rückgrats der Haut positioniert, damit die Maserung ununterbrochen über die Vorderseite fließt. Reststücke werden zu kleineren Teilen verarbeitet — dem Riemen, der inneren Lasche, der Schlaufe — damit eine Haut nicht mehr hergibt als nötig.

Die Naht
Seitennähte werden auf einer Pfaff-Industriemaschine mit acht Stichen pro Zoll genäht — gerade, gleichmäßig, kein übersprungener Takt. Henkelbefestigungen und die innere Lasche werden von Hand sattlergenäht: zwei Nadeln, ein gewachster Leinenfaden. Eine Sattlernaht kann sich nicht aus einer einzelnen gerissenen Schlaufe auflösen; sie muss Stich für Stich versagen.

Die Beschläge
Massives Messing, vergoldet von einem Galvanisierbetrieb aus Arezzo, der Häuser beliefert, die wir nicht nennen. Der Reißverschluss ist von Riri — schweizerisch, lebenslange Haptik. Wir verwenden kein dünnes Legierungsblech. Kein hohles Pressblech. Wenn Sie mit einem Fingernagel auf eines unserer Metalle drücken, bekommen Sie nichts.

Die Veredelung
Kanten werden gestrichen, getrocknet, geschliffen, neu gestrichen — vier Durchgänge, eine Farbe, auf das Leder abgestimmt. Der Schriftzug wird ins Leder heißgeprägt, nicht aufgeklebt. Das Futter wird eingenäht, nicht verklebt. Jede Tasche wird mit einem Wachstuch von Hand poliert, bevor sie eine Schachtel sieht.

Qualität
Jede Tasche wird vor dem Verlassen der Werkstatt von Hand geprüft — die Stichzahl, die Symmetrie der Henkel, der Sitz der Beschläge, der Geruch des Leders. Stimmt etwas nicht, geht die Tasche zurück über die Werkbank — zur selben Handwerkerin, die sie gefertigt hat. Wir haben keine B-Linie und verkaufen keine zweite Wahl.

Scandicci
Wo
Zwanzig Minuten mit der Straßenbahn vor Florenz, im Lederviertel, das seit hundert Jahren die großen italienischen Häuser beliefert. Elf Handwerker. Ein Stockwerk. Eine Linie.
Das Ergebnis
Eine kleine, sorgfältig gewählte Linie.
Jede Tasche auf dieser Seite hat jeden Schritt dieser Seite durchlaufen. Nichts wurde nach der Gerberei ausgelagert.
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